Folge 15: Gewaltprävention im Klinikalltag

Shownotes

Drohungen und Beleidigungen, Tritte und Schläge: Mitarbeitende im Gesundheitssystem sind in ihrem Arbeitsalltag immer häufiger verbaler und körperlicher Gewalt ausgesetzt – eine beunruhigende Entwicklung. Aber was hilft konkret in einer bedrohlichen Situation? Prof. Marc N. Busche und Jessica Odenthal bieten am Klinikum Leverkusen regelmäßig Schulungen zur Gewaltprävention an.

Im Interview sprechen sie darüber, wie ihre Seminare ablaufen und wie jeder und jede einzelne sich vor verbaler und körperlicher Gewalt schützen kann.

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00:00:04: Im Themen-Dialog stimmen aus der Praxis, der Podcast für medizinische Technologinnen und Technologen.

00:00:12: Herzlich willkommen zur nächsten Folge von MT im Dialog Stimmen aus der Praxis.

00:00:18: Ich bin Stefanie Hanke, Online-Redakteurin beim Deutschen Ärzteverlag und heute sprechen wir über ein beunruhigendes Thema – denn die Gewalt gegen medizinisches Personal nimmt leider immer weiter zu!

00:00:30: Betroffen sind nicht nur Ärztinnen und Ärzten sondern auch MTs Pflege- und Rettungskräfte.

00:00:36: Sie werden immer häufiger bedroht, beschimpft oder sogar körperlich angegriffen.

00:00:41: Was können Kliniken tun, um ihre Mitarbeitenden effektiv zu schützen?

00:00:45: Das Klinikum Leverkusen bietet beispielsweise regelmäßig Gewaltpräventionskurse an.

00:00:50: Die zeigen wie man richtig auf Aggressionen und Übergriffe reagieren kann.

00:00:55: Organisiert werden die Kurse von Professor Mark N. Busche, Chefarzt der plastischen und ästhetischen Chirurgie und Jessica Odental, Diplom-Sportwissenschaftlerin und Gesundheitsmanagerin.

00:01:07: Im Interview spreche ich heute mit den beiden darüber, was konkret in gefährlichen Situationen hilft – wie ihr Konzept von den Kolleginnen und Kollegen angenommen wird und warum Kliniken auch in der Verantwortung stehen ihre Mitarbeitenden vor Übergriffen zu schützen.

00:01:25: Ja, hallo Marc.

00:01:26: Hallo Jessica!

00:01:27: Herzlich willkommen zu unserem Podcast MT im Dialog Stimmen aus der Praxis.

00:01:31: Ich freue mich total dass ihr heute hier bei uns im Studio seid.

00:01:35: Wir sprechen über ein wichtiges Thema Ein leider unschönes Thema mit dem immer mehr Menschen im medizinischen Bereich zu tun bekommen Sei es Ärztinnen und Ärzte sei es mt sei es andere Menschen Kolleginnen und Kollegen die im Gesundheitssystem arbeiten das Thema Gewalt.

00:01:52: Man hört ja immer wieder in den Nachrichten, dass immer mehr Menschen die im Gesundheitssystem arbeiten von Gewalt bedroht sind in ihrem Arbeitsalltag.

00:02:01: Dass da wirklich Patientinnen und Patienten angehörige gewalttätig werden?

00:02:05: Wie groß ist das Problem eigentlich?

00:02:07: also?

00:02:08: über was für eine Größenordnung sprechen wir hier?

00:02:10: Ja also das Problem wird immer größer.

00:02:12: Das ist schwer an der Zahl festzumachen.

00:02:15: Es gibt auch repräsentative Umfragen, z.B.

00:02:17: vom Deutschen Krankenhausinstitut, das hat man Krankenhäuser befragt und seventy-two Prozent haben gesagt in den letzten fünf Jahren ist es mehr geworden Und ansonsten gibt's aber auch dann hohe Dunkelziffer.

00:02:27: Ja vieles wird auch nicht gemeldet Aber man hört überall und er lebt zum Alltag dass es zunimmt und immer mehr Probleme macht.

00:02:34: Was sind denn die Folgen?

00:02:35: Also was löst das aus wenn man im Arbeitsalltag mit Gewalt konfrontiert wird

00:02:40: zum Teil weitreichende Folgen, also von dem immer währenden angegangen werden sei es in Anführungssprächen nur verbale Gewalt aber das über die Dauer und mit dieser zunehmenden Intensität was dann auch in Wartepereichen schon mal gerne von Patient zu Patient oder wartenden Begleitperson einfach überspringt.

00:03:00: Und wenn man das einfach tagtäglich erlebt ist dass auch etwas was man nach Hause nimmt an irgendeinem Zeitpunkt nicht mehr kompensieren kann.

00:03:08: Ganz zu schweigen von den wirklich heftigen Vorfällen, wo es dann auch zur körperlicher Gewalt kommt ja, wo man wirklich dann nicht nur psychisch sondern aber auch physisch verletzt wird und das natürlich auch seine Folgen mit sich zieht vor allen Dingen auch für das Sicherheitsgefühl am Arbeitsplatz.

00:03:26: Und wie gerne ich wieder zurück auf die Arbeit komme?

00:03:29: Wie ich mich an meinem Arbeitsplatz tagtäglich fühle.

00:03:32: also die Konsequenzen sind weitreichend.

00:03:35: Was denkt ihr denn, woran liegt das?

00:03:37: Also wenn Gewalt gegen medizinisches Personal wirklich zunimmt auch zugenommen hat in den letzten Jahren.

00:03:43: Was könnte die Ursache sein?

00:03:44: Das ist schwer zu sagen.

00:03:46: also da wird es auch dran geforscht und auch die Polizei guckt natürlich mit der wir zusammenarbeiten.

00:03:52: woher kommt das?

00:03:54: Es wird immer von einer Verrohung der Gesellschaft gesprochen gerade auch nach Corona nach dem Lockdown unter Isolation Und es hängt einerseits zusammen mit verlorenem Respekt gegenüber Mitmenschen, gegenüber Menschen die mir helfen wollen.

00:04:07: Auch gegenüber Uniformen zum Beispiel Feuerwehrleute Polizisten und auch leider das in gewissen Kreisen dann auch Gewalt als ein probates Mittel gilt um seine Ziele zu erreichen.

00:04:18: also dass das angesehen wird ja der setzt sich ein auch wenn's mit körperlicher Gewalt ist.

00:04:22: er erreicht seine ziele

00:04:24: Das heißt es wird als was Positives gesehen?

00:04:27: In gewissen Kreisen schon.

00:04:29: Zumindest ist es erfolgsversprechend.

00:04:31: Das ist aber auch aus Sicht, nehmen wir mal eine Notaufnahme zum Teil nachvollziehbar.

00:04:35: ich habe einen Patienten der jetzt und angenehm verbal auffällig wird, setze ich Ihnen jetzt die Grenze und schließe ihn aus oder hole ich ihm vielleicht vorzeitig rein um ihm von der Masse zu trennen und dort deeskalierend mit ihm zu sprechen.

00:04:51: Letzten Endes ist das immer so eine Beurteilung der Situation aber von außen gesehen hat derjenige, der erst mal Rabatz gemacht hat, vielleicht dann im ersten Schritt seinen Willen bekommen.

00:05:01: Die Notaufnahme hast du gerade schon angesprochen.

00:05:04: Was sind denn Bereiche, die da besonders gefährdet sind oder welche Kolleginnen und Kollegen müssen am ehesten damit rechnen im Arbeitsalltag mit Gewalt konfrontiert zu werden?

00:05:14: Letzten Endes ist es wie in der gesamten Gesellschaft einfach die Menschen, die in Kundenkontakt kommen wo wirklich auch der Kunde dann meist mit einer Anspruchshaltung zum Dienstleister kommt.

00:05:25: Jetzt sind wir ja ein hilfeleistendes Unternehmen, aber auch hier hat man meistens das Gefühl, man wird wirklich als Dienstleista gesehen und es gibt diese Erwartungshaltung an das Personal jetzt genau dem zu entsprechen was die Patienten möchten und nicht unbedingt den Weitblick zu haben dass es vielleicht noch Menschen gibt die schwerer betroffen sind.

00:05:45: Das heißt, dann wird man ungeduldig und wenn man dieses Mindset hat was ihr eben schon skizziert habt vielleicht auch aggressiv.

00:05:53: Auf jeden Fall ist diese Anspruchshaltung da und auch wenig Geduld Und wenn ich in eine Notaufnahme komme die ist schon überfüllt und ich habe irgendwie nur realistisch gesehen Kleinigkeit Dann werden alle erstmal drankommen durch die Triage die schwerer verletzt sind oder erkrankt sind.

00:06:08: das ist nun mal so und es wird nicht nachvollzogen.

00:06:12: Teilweise aggressive, fordernde Grundhaltung kann man gar nicht so festmachen.

00:06:16: Aber Beispiel von gestern... Ich habe einen älteren Herrn operiert der sollte von seinem Sohn abgeholt werden und er holt den ab und will den sofort mitnehmen weil er noch ein Termin hat.

00:06:27: also der kann kaum warten dass man den Entlassungsbrief ausdruckt weil ich hab mich nach seinem Termin zu richten Und ist dann schon schlecht drauf wenn er ankommt

00:06:36: Ja!

00:06:37: Und sowas kann dann schnell eskalieren

00:06:39: ne?

00:06:40: Ja, man sieht das schon.

00:06:41: Die sitzen da... Ich weiß gar nicht wo das herkommt, dass ich denke, dass es kein Friseurtermin ist, wo ich sage, ich habe einen Spot von zwanzig Minuten.

00:06:49: wenn mein Vater operiert wird und sich vielleicht von einer Kose erholen muss dann ist mir doch klar, dass man das nicht auf die Minute sagen kann genau wann der soweit ist, dass er gehen kann und dass wir auch Abläufe haben.

00:07:00: Das ist doch nichts, wo man direkt ein Folgetermin macht weil man sagt, ich plane jetzt zehn Minuten einen abzuholen Und ich denke einfach mal, der ist dann fertig.

00:07:06: So funktioniert das nicht.

00:07:07: Aber wenn ich diese Anspruchshaltung hingehe und von vorne rein schon schlechte Laune haben, weil mir irgendwas nicht passt.

00:07:14: Dann kann das auch hochkochen.

00:07:16: Was kann dann passieren?

00:07:17: Also über was für Formen von Gewalt reden wir denn?

00:07:20: Ja letzten Endes auch da wieder vielfältig.

00:07:24: zum Glück kommen die schweren Vorabfälle wirklich deutlich seltener vor.

00:07:29: aber verbale Gewaltdrohungen, Androhungen dass man nach dem Dienst auf die Person wartet, dass man sie häufiger aufsucht ja das ist schon leider Fast alltäglich

00:07:41: oder angespuckt werden es häufig.

00:07:43: oder in unseren Trainings lassen wir das natürlich auch berichten von den Trainings Teilnehmern.

00:07:47: und da gibt's auch Pflegepersonal die sagen einfach also wenn mir jemand vor Schienbein tritt, dass ist für mich keine Gewalt.

00:07:53: Das passiert ständig.

00:07:54: Also das is schon krass kann man sich gar nicht vorstellen.

00:07:58: Ihr habt jetzt gerade schon Pflegepersonal angesprochen, gibt es da Unterschiede nach verschiedenen Berufsgruppen.

00:08:03: Also wenn wir mal gucken Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte aber auch jetzt MT-Berufe und andere Berufe die im Krankenhaus tätig sind?

00:08:11: Ja, also nehmen wir zum Beispiel unser Patientenmanagement was für die Terminierung von den Operationen zuständig ist.

00:08:17: Also wenn Patienten dorthin kommen haben sie einen Anliegen und möchten am liebsten sofort den Termin haben.

00:08:23: Und dann kommt es auch schon mal vor dass sie einfach ungehalten werden wenig Verständnis zeigen und dann auch drohen gegenüber unsere Mitarbeitern das hier sich wirklich unwohl fühlen.

00:08:32: Also

00:08:33: ich glaube, es hängt ein bisschen damit zusammen.

00:08:34: Wer den ersten Kontakt hat in der Notaufnahme ist zum Beispiel oft die Pflege, die dann die Patienten ins Zimmer bringen schon mal befragen so eine Triage machen und so weiter Und das kann sich da einfach deswegen entladen schon weil sie die Ersten sind an den Patienten dran sind.

00:08:48: Das ist diesen Patienten, die aggressiv werden und ausrasten völlig egal was der Status ist.

00:08:54: also da kann nicht als Chefarzt kommen oder als Pflegender oder irgendein anderen Job.

00:08:58: Und das ist denen völlig egal, dass man sagt da ist irgendeinen Respekt vor irgendeem Titel oder so, das kann man vergessen auch von der Uniform beim Polizisten.

00:09:05: Das ist denen wirklich wenn die wütend werden Wenn die ausrasten ist dann völlig egal wer vorhin steht.

00:09:11: Wir reden ja jetzt drüber, was man dagegen tun kann.

00:09:14: Also wir haben euch nicht eingeladen weil ihr gut berichten könnt darüber wie schrecklich die Lage ist und wieder gerade eure Kolleginnen und Kollegen von Gewalt betroffen sind sondern ihr tut ja etwas dagegen!

00:09:24: Ihr bietet im Klinikum Leverkusen ganz wunderbare Gewaltpräventionsschulungen an.

00:09:29: erzählt mal wie es die Idee entstanden überhaupt dass ihr jetzt persönlich was dagegen tun müsst.

00:09:35: Ich kam eines morgens zum Klinikum und da war das Orange angestrahlt.

00:09:39: Das war dieser Orange-Stay gegen Gewalt an Frauen Und da habe ich einfach die Geschäftsführung kontaktiert und hab gesagt, ich bin Selbstverteidigungs-Trainer.

00:09:48: Ich bin wegen Chung Lehrer und habe gesagt, man könnte einen Selbstverteilungskurs für Frauen anbieten.

00:09:52: Wie wäre das denn jetzt passend zu dem Thema?

00:09:54: Für Mitarbeiter im Klinikums fanden sie eine gute Idee und haben gesagt, nicht mal an die Jessica wenden weil ihr Gesundheitsmanagement im Klingikum leidet und dafür zuständig ist.

00:10:03: Dann habe ich mit ihr Kontakt aufgenommen.

00:10:05: wir haben dann an zwei Wochenende diese Schulungen gemacht Und die sind auch gut angekommen, aber da habe ich erst von der Jessica gehört dass es überhaupt so ein Problem allgemein in der Notaufnahme gibt.

00:10:14: Das war mir auch vorher nicht so bekannt und da kann man wirklich nicht wegen Chung ist ja ein Nahkampfsystem das ist kompromisslos.

00:10:19: Da versucht man in kürzester Zeit wirklich für den nach Hause Weg Schaden an einem Angreifer anzurichten und das kann man nicht so eins zu eins für die Notaufnahme zum Beispiel umsetzen.

00:10:30: Und da braucht man ja Gewaltpräventionen, und da habe ich überlegt wie ich mich ausbilden lassen kann zum Gewaltpreventionstrainer und das wird hier angeboten von Online-Kursen in einem halben Tag Online-Curse als Gewaltprovinzionstrainer.

00:10:41: also da gibt es sehr große Unterschiede und ich wollte irgendwas offizielles und hab mich dann an die Polizei gewendet.

00:10:46: Die haben gesagt sie haben eigentlich seit Jahren suchen sich schon jemanden der sowas im Gesundheitssystem etabliern will.

00:10:52: Und dann haben die uns beiden zu Gewaltpräventionstrainern ausgebildet.

00:10:56: Das war die Polizei Recklinghausen in sechs Tagen und als Multiplikatoren auch für dieses Training, seitdem unterrichten wir das am Klinikum

00:11:04: Seitdem unterrichten wir das am Klinikum ganz genau, aber darüber hinaus ist einfach über diese Vorfälle ein ganzes Gewaltpräventionsprogramm entstanden.

00:11:12: Denn rein nur diese Präventionskurse reichen halt einfach nicht aus.

00:11:18: Es ist wichtig dass man zeigt, dass Unternehmen steht hinter dem Mitarbeiter und es gibt ja noch viel mehr an Präventionen und Unterstützungsangeboten die wir für solche Situationen anbieten können.

00:11:28: Da sprechen wir jetzt drüber.

00:11:30: Also das freut mich besonders, dass auch einfach seit wir das letzte Mal gesprochen haben es wird ja irgendwie immer größer.

00:11:36: also ihr macht immer mehr und immer mehr.

00:11:38: aber lasst uns erstmal bei den Schulungen bleiben.

00:11:41: was unterrichtet ihr denn da genau?

00:11:43: Also das ist ein umfassendes Programm.

00:11:44: Wir unterrichten momentan das berufsspezifische Interventions- und Sicherheitstraining, kurz BIOS von der Polizei Recklinghausen für den öffentlichen Dienst gemacht.

00:11:53: Das sind ganz viele Bereiche die da geschult werden.

00:11:55: In erster Linie einen Gefahrenrad dar, dass ich überhaupt merke.

00:11:57: wann wird es gefährlich dass ich so was mitbekomme.

00:12:00: Erst mal dann, wie verhalte ich mich in Stresssituationen?

00:12:03: Wie bleibe ich da handlungsaktiv in

00:12:05: Stress-Situationen?".

00:12:06: Wie kann ich mich selbst schützen?

00:12:08: Wie kann Ich deeskalierend kommunizieren?

00:12:10: Wie Kann ich nonverbale so auftreten das mir gar nicht erst passiert?

00:12:14: auch rechtliche Aspekte Was darf ich alles und was nicht in der Situation?

00:12:17: oder auch wie kann ich Hilfe organisieren?

00:12:20: Wie kann ich räumliche Sachen umstellen?

00:12:22: Also es ist ein umfassendes Programm, was da unterrichtet wird mit theoretischen Aspekten und vielen praktischem Gewaltschutzübungen immer abwechselnd zu sein.

00:12:30: Dann lass uns da doch mal direkt reingehen.

00:12:33: also das Thema deeskalierende Kommunikation hast du gerade schon erwähnt.

00:12:37: wie geht man denn davor?

00:12:38: also gerade wenn wir in der Situation bleiben da ist einer der will seinen Vater abholen hat kein Verständnis für eurer Abläufe wird laut wird aggressiv.

00:12:46: Was kann man da tun?

00:12:47: Grundsätzlich erstmal, ja für mich selbst Schutzvorkehrungen treffen und das ist das was wir gesagt haben mit dem Gefahrenradar.

00:12:53: Erstmal muss ich gucken dass ich selber in eine Situation komme wo ich mich zum Beispiel nicht in einer Ecke drängen lasse Dass ich Kontakt- und Verbindung zu dieser Person aufnehme Und versuche dann erst mal verbal zu deeskalieren Über kommunikative Techniken Das man mit der Stimme versucht zu lenken, dass man erstmal Verständnis zeigt aber dann auch lernt Wann ist der Punkt gekommen?

00:13:16: klarsetzen, wann muss ich ganz klare Handlungsvorgaben geben und immer auch den Aspekt der Selbstsicherung mit betrachten.

00:13:24: Das heißt wo sind meine Fluchtwege?

00:13:25: Kann ich mir schon vorher Unterstützung holen und wie kann ich dem gegenüber jetzt adäquat entgegentreten damit es eben nicht überkocht?

00:13:34: Also als praktische Beispiel noch mal dazu genau richtig also erst in diesen ganzen Selbstschutz Sachen die müssen von Anfang an Wenn ich schon merke, der ist schlecht drauf und muss sich gleich stabil stehen.

00:13:42: Gleich die Hände offen vom Körper haben das ich mich schützen könnte wenn die Deeskalation nicht klappen sollte.

00:13:48: Denn eins muss man auch wissen... Ich gebe gleich noch ein paar praktische Tipps wie man da so rangeht an die Situation.

00:13:52: aber niemand kann garantieren dass die deeskalierende Kommunikation funktioniert.

00:13:57: Das ist ein Versuch, das kann gut gehen.

00:13:59: Es kann aber auch nicht gut gehen.

00:14:01: und dann was aber hundert Prozent funktionieren muss, ist der Selbstschutz.

00:14:04: Sind die Selbstschutzechniken sich dann wenigstens keinen Schaden nehme wenn das andere nicht funktioniert?

00:14:09: Also einen Prinzip ist es.

00:14:10: man sagt ich bin okay du bist ok dass ich erstmal sage der kommt ja schon genervt an hat schon so einen Gesichtsausdruck.

00:14:17: Wenn ich dann gleich denke, der Typ ist ein unangenehmer Zeitgenosse wird es nicht funktionieren mit der deeskalierenden Situation.

00:14:23: das heißt ich gehe erst mal sage ich zu mir eigentlich ist er bestimmt ein guter Typ hat heute mal einen schlechten Tag hatten anderen Termin ist unter Stress.

00:14:31: wahrscheinlich ist er genau wie ich denke ja auch ich bin okay ist er auch eigentlich ganz ok.

00:14:35: Das ist erstmal die Grundvoraussetzung dass ihr überhaupt deescalieren kommunizieren kann.

00:14:39: Dann bin dich ernsthaft muss ich ernsthaft sein muss ihn ernst nehmen.

00:14:43: Ich darf nicht drohen, ich darf es nicht ins Lächerliche ziehen.

00:14:46: Muss ihn ernst nehmen.

00:14:47: und dann gibt's noch so Modelle die man im Hinterkopf haben kann zum Beispiel die Status-Wippe.

00:14:52: das heißt ich kann entweder ihm auf Augenhöhe begegnen oder auch am Anfang sage ich nehme erst mal niedrigen Status ein sage tut mir leid dass jetzt warten müssen.

00:14:59: wenn er dann aber darauf nicht reagiert oder sich das noch als Anlass nimmt sich weiter aufzuspielen kann ich auch einen höheren Status einnehmen.

00:15:09: Aber dadurch, dass ich mich innerlich an dieses Modell erinnern kann.

00:15:12: Ich kann mich auch in der Situation bisschen distanzieren davon Dass ich nicht zu emotional selbst werde.

00:15:17: das hilft einfach.

00:15:18: mir persönlich hilft es und ich glaube Das ist auch ein ganz guter tip.

00:15:21: Wie ist das denn wenn ihr einmal so einen training veranstaltet habt was den tag dauert glaube ich für eure kolleginnen und Kollegen?

00:15:28: Haben die dann hinterher diese ganzen dinge schon so verinnerlicht dass Es tatsächlich in der akuten situation ohne problem abrufbar ist?

00:15:36: also Wenn man das Training nicht hatte, wird man so nicht reagieren.

00:15:39: Aber es muss ja irgendwie so automatisiert quasi in dem Moment wo ich in Gefahr bin direkt abgerufen werden können.

00:15:45: Also in unseren Trainings wiederholen wir das einfach ganz oft im kleinen Häppchen dass wir schon wirklich viele Wiederholungen an dem Tag schaffen und mit jeder Wiederholung erhöhen wir die Chance, dass man in solchen Situationen nicht einfriert etwas macht.

00:16:01: Und letzten Endes ist es das, was unser Ziel ist nicht einzufrieren und den Schaden einzustecken sondern darauf aktiv zu reagieren und selber in Sicherheit kommen zu können.

00:16:12: Ob das hinterher immer hundertprozentig gelingt, das glaube ich kann niemand sagen.

00:16:16: Das sind ja auch wirklich extreme Situationen wo jeder dann überrascht ist weil man sicher eigentlich in einem sicheren Umfeld an seinem Arbeitsplatz befindet, wo man sich wohl und sich sicher findet.

00:16:26: Und solche extremen Ereignisse dann schon immer einen großen Infos haben.

00:16:31: Aber damit es funktionieren kann ist erstens alles besonders einfach gehalten.

00:16:35: also gerade in diesen Stresssituationen verlangen wir nichts Besonderes nicht kompliziertes.

00:16:39: Wir sagen immer dieselben Sachen.

00:16:40: Sicherer Stand!

00:16:41: Hände vom Körper.

00:16:43: Wenn man erst mal so weit ist, wird man sich auch in die Schutstechnik erinnern ja?

00:16:46: Also die Basics werden extra alle immer einfach gehalten und es wird wirklich immer eine Stunde Training, eine Stunde Theorie, eine stunde Training Und das macht einen ganzen Tag da.

00:16:55: Also immer die denken wahrscheinlich manchmal warum wiederholen wir's jetzt schon wieder Wir könnens aber wollen es wirklich ein Bläuen damit es in der Situation klappt?

00:17:03: und wir machen hier auch Auffrischungen alle sechs Monate wo wir nur diese Basics nochmal wiederholten wollen.

00:17:08: weil genau das ist natürlich das Problem mit einmal machen.

00:17:11: Ist es fraglich, ob's funktioniert?

00:17:13: Wir bleiben mal in der Situation die wir gerade haben.

00:17:15: Er hatte diesen Angehörigen, der laut geworden ist.

00:17:19: Ihr habt versucht deeskalieren zu kommunizieren hat nicht geklappt.

00:17:22: jetzt escalieren wie diese Situation weiter.

00:17:24: der sieht so aus als würde handgreiflich werden wollen.

00:17:27: also ich weiß nicht

00:17:29: Einen

00:17:30: schlägt ein.

00:17:30: oder was machst du dann?

00:17:31: Ich

00:17:32: halte erst mal Abstand.

00:17:33: Das ist ja auch eine Sache, die wir unterrichten.

00:17:34: Sicherer Stand, Tende vom Körper, Abstand halten.

00:17:36: Stimme einsetzen, Grenzen aufzeigen... Wenn er dann einfach auf mich zukommt und mich festhalten will, dann befreie ich mich mit einer einfachen Technik!

00:17:44: Wir haben eine Universal-Befreuungstechnik, die wird unterrichten.. Ich befreue mich, ich stoße ihn von mir weg um den Abstand wieder her zu schreien vielleicht an und suche sofort die Flucht.

00:17:54: Gucco, wo ist ein Fluchtweg?

00:17:55: Überhaupt.

00:17:56: Ich muss ja nicht stehen bleiben wenn ich das Gefühl habe er schlägt mich gleich und kann mich aus der Situation zurückziehen.

00:18:01: Sollte ich!

00:18:02: Unser Ziel ist nie den zu überwältigen unser Ziel immer nur sicher aus dem Raum unbeschadet rauszukommen.

00:18:08: also die Flucht aus der situation ist das A und O.

00:18:11: Wenn ich dann auch noch meine Stimme einsetze kommen und ganz automatisch Kollegen hinzu, wenn ich natürlich alleine abends im Dienst bin.

00:18:17: Da muss sich auch jeder Gedanken drüber machen.

00:18:19: okay wie kann ich denn meine Mitarbeitenden unterstützen?

00:18:21: Eine examinierte Pflegekraft allein nachts im Dienst darf die Station nicht verlassen.

00:18:26: aber was ist wenn dann wirklich etwas passiert?

00:18:29: wir haben dafür ein Notbus System etabliert wo sie über ihre Dienstelefone quasi eine Nachbarstation alarmieren können und dann geschultes Personal in die Situation hinzukommt.

00:18:39: das heißt nicht dass eingreifen, aber sie zeigen auf jeden Fall schon mal Präsenz und haben die Chance Hilfe zu holen wenn die Situation eskaliert.

00:18:48: Wie kann ich denn meinen Kolleginnen und Kollegen helfen die vielleicht nicht geschwult wurden?

00:18:53: Also ich sehe da ist eine Situation.

00:18:56: jemand hat so einen Angehörigen oder so einen Patienten vor sich Und ich weiß, die Kollegin war noch nicht in eurer Schulung.

00:19:02: Weiß jetzt nicht so genau was sie tun kann?

00:19:04: Ich weiß es aber schon!

00:19:05: Was kann ich machen um da

00:19:06: einzugreifen?!

00:19:07: Also wenn wir eine Gesprächssituation haben und wir würden uns hochschaukeln und du unterbrichst diese Situation einfach mit einer alltäglichen Routinefrage dann hast du die Spannung schon automatisch unterbrochen und man wendet sich etwas anderem professionell zu.

00:19:20: Ich brauche mal gerade bei dem Zimmer dreizehn Hilfe.

00:19:23: kannst du mal bitte mit mir kommen.

00:19:24: Das Unterrichten wir auch so...

00:19:26: Punkt, dass wir gesagt haben die Diskussion ist im ersten Schritt unterbrochen.

00:19:30: Die Situation ist noch nicht gelöst aber wir haben auf jeden Fall eine Chance eröffnet das es sich nicht direkt hoch steigert sondern als wäre andere Handlungsoptionen in Betracht ziehen können.

00:19:39: Es unterrichten wir auch so also nicht für uns selber aber auch für andere.

00:19:41: Wir sagen jetzt Tür öffnerlösung nennen wir das Dass.

00:19:44: ich sage Sie können sich gleich weiter unterhalten.

00:19:46: Ich brauche mal ganz kurze Kollegin.

00:19:48: nehmen sie mit und sag hast du gemerkt Das wird gefährlich.

00:19:50: Bleibt erst mal hier.

00:19:52: und bis zu Techniken, wir unterrichten auch Zugriffstechniken der Polizei, wenn jemand körperlich schon an einer Kollegin dran ist wie ich den ohne mich selbst in Gefahr zu bringen, zu Boden bringen kann damit wir uns zusammen zurückziehen können?

00:20:02: Dann frage ich mal also zum Beispiel jemand fasst mich an den Händen an und packt mich da was kann ich dann tun um mich aus der Situation zu befreien?

00:20:11: Ja es gibt natürlich in verschiedenen Kampfsportarten, Selbstverteidigungsformen, Nahkampfsysteme tolle Lösungen auch individuelle Lösungen.

00:20:18: Aber wir müssen in der kurzen Zeit, in der wir Schulen eine Universallösung haben die quasi für alle diese Sachen funktioniert wie einfach zu erlernen ist und die auch bei einer deutlich schwächeren Person durch die Hebelwirkung gegen Stärke funktioniert.

00:20:32: alles andere braucht man in so einem Gewaltschutz Training nicht zu unterrichten.

00:20:35: Und wir haben eine Lösung wenn ich jetzt hier gepackt werde an der Hand dass sich durch ein Hebel nach außen über den Anteil der Hand oder Daumen mich raushebeln und das geht wirklich, wenn man es richtig macht mühelos ohne jegliche Kraft.

00:20:48: Weil ich kann mit meinen Daumen einen Arm nicht halten, wenn der einfach den ganzen Arm als Hebel einsetzt und kann mich dann befreien, kann mich zurückziehen, kann eine Schutzhaltung einnehmen, kann Hilfe holen was auch immer.

00:21:00: aber da kann ich mich in kürzester Zeit befreie und zwar mühelose und das kann man auch schnell lernen, dass lernen die Teilnehmer in wenigen Minuten

00:21:07: funktioniert auch, wenn man eine kleine zierliche Pflegekraft die von einem deutlich größeren schweren Mann angegriffen wird.

00:21:15: Absolut!

00:21:15: Also danke schon mal für die Beschreibung.

00:21:18: wer sich das jetzt nochmal ein bisschen plastischer anschauen möchte wir haben auch entsprechende Videos von euch beiden verlinkt die direkt in euren Trainings aufgenommen wurden.

00:21:25: da kann man sich das ansehen.

00:21:27: ne andere Technik ist zum Beispiel auch der Schutz.

00:21:30: wie kann ich meine Arme so halten wenn jemand nach meinem Kopf schlägt was tue ich dann?

00:21:35: Ja also es funktioniert alles nur Da sagen wir immer, wenn ich schon den stabilen Stand eingenommen habe.

00:21:39: Wenn ich die Hände locker vorm Körper hab' dann gibt's eine universelle Schutzteknik weil ich in der Situation nicht so wirklich sehen kann wo genau gerade wenn ich nicht immer Kampfsport mache oder Kampfkunst praktiziere dass ich sage Die linke Hand geht wie als wenn ich mir durch die Haare fahren will in den Nacken.

00:21:55: Der Ellenbogen beschützt die Stirn und die ganze Seite vom Kopf.

00:22:00: Über neunzig Prozent der Angriffe kommen von rechts.

00:22:02: Wenn ich dann stabil stehe, kann ich zusätzlich noch meine linke Hand hier wie so einen Rahmen um den Kopf legen für die wenigen Fälle wo der Schlag von einer anderen Seite kommt und habe von hier halt eine ganz stabilen Schutz, wo auch schwere Schläge einstecken können.

00:22:15: Und das geht recht schnell.

00:22:17: von hier bis hier ist das Rückzug eingenommen die Position und es universell ist intuitiv Wenn ich das einmal drauf habe, selbst wenn es nicht perfekt läuft und ich stehe hier so und der Schlag kommt.

00:22:29: Und ich schaffe nur irgendwie die Arme hier hochzunehmen und der Schlag trifft hier auf ohne dass sie schon perfekt fertig ist.

00:22:35: Es ist ja ein Riesenunterschied als wenn mich eine Faust am Kopf trifft und ich danach zu Boden gehe.

00:22:39: Da gibt's ja Überwachungsvideos aus Notaufnahmen wo wer mit den Enden unten hat wird man einfach geschlagen gehen zu Boden.

00:22:45: Und da hat man eine super Chance von hier sich zu schützen!

00:22:49: Das sind ja schon mal einige super Tipps.

00:22:51: Auch das kann man sich bei uns noch einmal als Video anschauen, dass man wirklich wenn jetzt die Beschreibung vielleicht ein bisschen abstrakt war nochmal sich angucken kann.

00:22:59: wie sieht es denn tatsächlich aus?

00:23:02: Wie oft macht ihr den solche Schulungen und wie viele Kolleginnen und Kollegen haben davon bisher schon profitiert?

00:23:07: Grundlegend machen wir immer quartalsweise sowohl die Aufwärtsschulung als auch die Basisschulung.

00:23:12: Wir machen das seit Ende zwanzig-zweiundzwanzig.

00:23:16: ungefähr fühlen wir das schon durch und wir bilden jetzt auch eigene Trainer, sowohl intern als auch für die Ärztekammer.

00:23:24: Und wie wird das angenommen von den Kolleginnen und Kollegen?

00:23:27: Ich meine sie haben genug zu tun.

00:23:28: ne und dann kommt noch so eine Einladung für eine Schulung rein.

00:23:31: ist das was worauf man sich dann freut oder eher sagt boah also ehrlich gesagt habe ich da nun wirklich keine Zeit dafür!

00:23:37: Das ist eigentlich ein ganz spannendes Thema.

00:23:40: Sie kommen ja nicht freiwillig bei uns.

00:23:41: Also mit Zeit haben, das ist einfach ein ganz normaler Arbeitstag für die wo sie aber nicht ihren normalen Job machen sondern zu uns geschickt werden und man sieht so viele Gesichter morgens wenn die da ankommen am Freitagmorgen sind so ratlos bis positiv und viele sind richtig schlecht drauf sitzen dann schon so, gucken schon so grießgremig und man merkt sie zeigen so mit der ganzen non-verbalen Kommunikation.

00:24:03: auch ich habe da überhaupt keinen Bock auf den Schrott.

00:24:06: Da kommt jetzt wieder einer und er quatscht uns voll und wir sind da wirklich an der Front und er quietscht und will uns dann wieder erzählen wie ich das deeskalierend dahin bekomme.

00:24:16: ja und dann fangen wir erstmal an mit der Schulung.

00:24:18: Und dann, schon nach den ersten Slides während Jessica unterrichtet, springe ich plötzlich auf.

00:24:23: Spielen aufgebrachten Patienten schrei sie an und schlage auf Jessica ein.

00:24:28: Dann sitzen erst mal alle ganz geschockten denken, wow!

00:24:31: Was denn jetzt hier passiert?

00:24:33: Ich kann auch ganz gut ausresten... Uns ziemlich lebensnah.

00:24:37: Und dann sag ich so, wer kann sich vorstellen dass ihm das passiert im Alltag?

00:24:41: Dann ist bisher jede Hand hochgegangen in jedem Kurs von jeder einzelnen Person.

00:24:46: und jetzt zeige ich mal wie Jessie sich verhält wenn sie eine Schulung durchlaufen hat und dann schützt sie sich stößt mich weg kommt sicher aus der Situation raus und spätestens dann sagen alle okay das will ich lernen Das will ich heute Abend draufhaben, wenn ich hier rauskomme.

00:25:00: Und das machen wir am Anfang und dann haben wir bisher wirklich geschafft auch die größten Skeptiker irgendwie mitzunehmen.

00:25:06: Besonders schön, finde ich es auch.

00:25:08: Wir hatten auch einen zwei wirklich schwere Vorfälle, wo Mitarbeiter länger ausgefallen sind und dass gerade diese Mitarbeiter sich aktiv dazu entschieden haben dann doch an unseren Schulungen teilzunehmen, wo wir schon am Anfang manchmal gedacht haben, ob das vielleicht nicht ein bisschen zu viel Konfrontation ist.

00:25:25: aber besonders von denen haben wir dieses positive Feedback bekommen.

00:25:29: Ja Mensch hätte ich das vorher gekonnt Dann wäre die Situation sicherlich anders ausgegangen.

00:25:35: Ihr habt schon beschrieben, wie es ist.

00:25:37: Die Leute kommen ein bisschen lustlos rein und während des Seminars packt ihr sie so richtig und zeigt ihnen auch richtig auf was für eine Relevanz das für ihren Arbeitsalltag hat.

00:25:47: Was kriegt ihr denn noch für Feedback wenn's vorbei ist?

00:25:49: Was sagen die hinterher?

00:25:50: Also ganz positiv am Ende des Tages dass wir wirklich begeistert sind oder man begegnet den ja im Klinikalltag auch später nur durchweg.

00:25:58: Gutes Feedback, was uns natürlich in unserer Arbeit bestärkt.

00:26:02: Und auch die Geschäftsführung hat mal gesagt ... Sie unterstützt es auch deswegen so, weil sie gesagt haben gehört, dass sie nicht gerne hingehen und nachher alle begeistert sind.

00:26:10: Deswegen hat sie dann beschlossen, dass alle geschult werden sollen wirklich.

00:26:14: Aber tatsächlich das beeindruckendste finde ich immer wir zeigen die Techniken, die Teilnehmer probieren die aus und plötzlich heißt das, das funktioniert ja wirklich!

00:26:22: Das ist immer

00:26:23: der moment für sich.

00:26:23: Ja, es funktioniert wirklich und man muss es nur einfach wissen.

00:26:28: Die Skepsis ist groß manchmal vorher und dann ist es schon gut, wenn man auch wirklich Sachen unterrichtet die tatsächlich funktionieren.

00:26:34: Sie müssen sich darauf verlassen können sie müssen merken.

00:26:36: Tatsächlich jemand kann viel stärker sein ich kann nämlich trotzdem befreien.

00:26:39: ja wenn ich das nicht spüre dann ist das alles sinnlos.

00:26:42: Wie ist denn das nach der Schulung?

00:26:44: also ändert das was an dem Habitus?

00:26:47: An der Ausstrahlung dieser Mitarbeiter dass sie selbstbewusster wirkt und vielleicht schon dadurch etwas abschreckendes haben für Leute die gewalttätig werden könnten.

00:26:56: Also grundsätzlich muss man tatsächlich sagen, dass wir auch viele Übungen zur Körperhaltung also zu normalen Kommunikation machen und unsere Mitarbeiter da schon wirklich auf einem guten Level sind.

00:27:06: Ich glaube was noch mal deutlich besser wird ist dieser Gefahr daran.

00:27:10: Also einfach dieses Wahrnehmen von Gesamtsituationen und wenn man merkt so die Stimmung wird schon ein bisschen diffusert das sie dann wirklich als Team zusammenarbeiten und gemeinsam in die Situation reingehen und da schon als team agieren.

00:27:25: diese Beschreibung gerade, die fand ich ganz toll.

00:27:27: Weil das ist die ur-kernbeschreibung von Gewaltpräventionen Wenn ich so wirke auf jemandem, dass er mich gar nicht erst angreifen will Das ist ja eine Gewaltprevention in Reinsform Und wir machen anfangs auch Übungen zu der nonverbalen Kommunikation wie wirklich auf andere mit so Gassentrainings und da sieht man schon, dass wir es mit Profis zu tun haben.

00:27:44: Ich unterrichte sonst ja auch Selbstverteidigung mache auch die Übung und wenn ich mal einen von der Straße nehme Der macht auch oft viele Sachen falsch diesen Situationen schon immer ausgesetzt sind.

00:27:55: Man sieht das sofort umschalten und haben das auch schon, vieles

00:27:58: davon.".

00:28:00: Wird das Programm denn alle Mitarbeitenden im Klinikum Leverkusen erreichen nach und nach oder was ist vorgesehen?

00:28:06: Wer zuerst und welche Bereiche profitieren als erstes davon?

00:28:10: Grundlegend gibt es ja von der Arbeitssicherheit eine Gefährdungsbeurteilung und das heißt schon alleine nach der Gefährderung Beurteilungen sind alle Bereiche, die eine hohe potenzielle Gewaltgefährdung haben.

00:28:22: Sind zu diesen Pflichtschulungen vorgesehen.

00:28:25: darüber hinaus können sich immer alle Mitarbeiter freiwillig anmelden.

00:28:29: wenn noch Restplätze frei bleiben oder kurzfristig auch frei werden, dann kann man immer freiwillig dran teilnehmen.

00:28:35: Und natürlich alle die an unser Notrufsystem angeliedert sind.

00:28:40: also wenn sich Stationen aktiv dazu entscheiden an diesem Notrufsystem teilzunehmen, dann werden auch da alle Mitarbeitenden geschult.

00:28:47: das heißt Im besten Fall haben wir später mal alle unsere zwei tausend vierhundert Mitarbeiter geschult.

00:28:52: Aber auch nicht durch uns persönlich, weil das ist jetzt... Wir haben erst einmal nur die Notaufnahmen, die Intensivstationen und jetzt nach und nach auch das Patientenmanagement geschult.

00:29:00: aber weil wir das nicht alles selbst machen können dann könnten wir nichts anderes mehr machen.

00:29:03: Bildern wir jetzt Trainer aus?

00:29:05: Haben noch nicht begonnen, aber suchen schon Kandidaten aus den Schulungen wo wie sagen Die müssen natürlich mehr als einträglich schulen, mindestens vier Tage.

00:29:13: Und dass die das dann weiter tragen und weitermachen am Plinikum auch zusätzlich zu uns, weil dann können wir das ausbreiten und wirklich alle schulen.

00:29:19: Weil es kann die Reinigungskraft treffen, es kann jeden der Patientenkontakte treffen.

00:29:25: Ihr habt schon gesagt, mit den Schulungen alleine ist es nicht getan.

00:29:28: Also da muss es auch von Seiten der Klinik andere Maßnahmen geben die zum Schutz der Mitarbeitenden beitragen?

00:29:33: Was ist das denn

00:29:34: z.B.?

00:29:34: Also was kann man als klinik ergänzend noch einführen um für mehr Sicherheit zu sagen?

00:29:40: Grundlegend ist es erstmal den Mitarbeitern dieses Bewusstsein zu geben Gewalt ist nicht in Ordnung.

00:29:45: wir stehen hinter euch und wir akzeptieren nicht, wenn sich jemand daneben benimmt.

00:29:49: Und wenn sich einer daneben nimmt, dann folgen auch Konsequenzen daraus.

00:29:53: Darüber haben wir eine Grundsatzerklärung unserer Geschäftsführungen die sich offiziell dagegen positioniert und zwar nicht nur gegen körperliche Gewalt sondern auch gegen jegliche Form von Diskriminierung, Werbarlagewald also wirklich dieses gesamte Portfolio und damit gekoppelt ist auch unser Schnellmeldesystem.

00:30:10: Also das heißt die Mitarbeiter werden aktiv darauf hingewiesen über einen QR-Code auch jeden Gewalt vor Fall zu melden, entweder zu statistischen Zwecken.

00:30:19: Dann taucht es nur in der Statistik auf das etwas vorgefallen ist und uns interessiert nicht nur was vorgefallen ist sondern wie schwerwiegend war's auch für den Mitarbeitern?

00:30:28: Und wünscht der Mitarbeiter sich Unterstützung oder hat er es im ersten falle nur gemeldet?

00:30:33: und da sehen wir einfach dass unser Unterstützer-System unglaublich gut angenommen wird.

00:30:37: Das heißt, fällt etwas vor und der Mitarbeiter ist belastet, kreuzt er meistens an, er möchte gerne Unterstützung vom Unternehmen haben.

00:30:44: Und da haben wir zwei Gewaltpräventionsbeauftragte im Unternehmen die dann zusammen mit den Mitarbeitern die weiteren Schritte überlegt.

00:30:50: gibt es eine Unfallanzeige bei der Berufsgenossenschaft, darüber ich ihr auch psychologische Hilfe bekomme.

00:30:56: Reicht zum Beispiel unser Peer Support?

00:30:58: also wir haben psychosoziale Ersthelfer in dem Unternehmen, die einfach nur mal ein unverbindliches Erstgespräch führen und so ein bisschen die Belastung reduzieren.

00:31:05: Oder ist es so schwerwiegend, dass wir eine Strafanzeige gemeinsam mit dem Unternehmen und den Mitarbeitenden stellen und daraus resultieren dann Gefährder anschreiben oder Hausverbote?

00:31:16: Also wer bei uns sich grob daneben benimmt bekommt auch das Hausverbot und darf für elektive Eingriffe nicht mehr Patientin in unserer Klinik werden.

00:31:24: Und da gibt's noch mehr.

00:31:25: also wir haben Sicherheitsdienst im Moment noch nur nachts macht aber auch tagsüber.

00:31:28: Sinn ist aber auch nicht die Allheil-Lösung, wie alle immer denken.

00:31:33: Weil wenn schon schwieriger Patient reinkommt der von der Polizei begleitet wird manchmal weil er auffällig ist da ist es super wenn man sagt ihr Sicherheitsdienst kann dann gleich dabei bleiben oder jemand wird auffäglich im Wartepereich.

00:31:43: das ist auch toll wenn man den dazu rufen kann.

00:31:45: nur werden Patienten plötzlich ausflippt sowohl auf Station als auch in der Notaufnahme gerade im Raum Im Patientenkontakt.

00:31:51: der Sicherheitsdienst kann nicht daneben stehen, wenn ich eine Patientin untersuche und so weiter.

00:31:56: Das ist ja ein Arzt-Patientenverhältnis.

00:31:58: Wenn er in dem Moment ausrastet muss, der sich selbst schützen können.

00:32:02: Dann kann ich jedem Krankenhaus empfehlen, dem Netzwerk sicher im Dienst beizutreten von der Polizei und Landesregierung.

00:32:09: Das hatten wir auch als erstes Krankenhaus gemacht.

00:32:11: da arbeiten wir auch ganz eng als Koordinierungsmitglieder.

00:32:14: jetzt für dieses Netzwerk Und das ist einfach zu machen in wenigen Minuten.

00:32:18: Da kann man sich austauschen Man kann sich vernetzen, man kann sich Informationen holen Man kann alles Privatpersonen beitreten und auch als Institution und das wäre ein erster wichtiger Schritt.

00:32:27: Mittlerweile sind auch einige Kliniken in dem Netz weg, sich ja im Dienst sei es Gelsenkirchen, sei es Essen.

00:32:33: Jetzt ist der Uni-Klinikum Münster noch beigetreten.

00:32:36: also unser klinikverbund wird auch da immer stärker.

00:32:39: wie sieht das denn aus für so ein Programm?

00:32:41: Es ist natürlich total wichtig dass eure Geschäftsführung dahinter steht.

00:32:45: Wie ist das denn bei euch?

00:32:47: Bei uns stellt die Geschäftsführungen zu hundert Prozent dahinter.

00:32:49: und großartig und ich glaube auch etwas Besonderes, denn bei uns wird etwas getan bevor wirklich was Schlimmes vorgefallen ist.

00:32:56: Im Normalfall kennen wir es eigentlich immer so das erst was Schlemmes passieren muss bevor man reagiert und wir können jetzt im Vorhinein schon agieren.

00:33:04: Das heißt nicht dass nie etwas vorfallen wird aber wir werden da wirklich großartigt unterstützt.

00:33:08: Wir sind im Netzwerk in Sicherheitsdienst.

00:33:11: Wir sind in der Form dann auch zu Terminen unterwegs Ärztekammer haben wir das Curriculum mitentwickelt.

00:33:18: Wir sitzen mit am runden Tisch im Ministerium für Sicherheitsdienst und all das, was einfach auch Netzwerk und Austausch ist wird von unserer Geschäftsführung unterstützt und gibt uns da den Freiraum wirklich die Gewaltprävention fürs ganze Gesundheitswesen voranzutreiben.

00:33:33: Das ist wunderbar.

00:33:35: Was kann man denn als Einzelperson tun, also wenn Ärztinnen und Ärzte oder MT- oder andere Mitarbeiter im Gesundheitssystem das jetzt

00:33:42: hören?

00:33:42: Was kann ein Persönlich tun auch vielleicht um die Klinik mal darauf hinzuweisen was es da für Möglichkeiten gibt?

00:33:48: Die Geschäftsführung vielleicht kontaktieren ja und das ist ja auch kein nice to have ich weiß nicht ob das so Bekannt ist, also Gewaltprävention oder Mitarbeitende vor Gewalt im Alltag in Arbeitsalltag zu schützen.

00:34:02: Das ist seit Jahr zwanzig gesetzlich verankert!

00:34:06: Das ist die Pflicht der Geschäftsführung und die kann auch persönlich haftbar gemacht werden, also ähnlich wie beim Strahlenschutz.

00:34:13: Da weiß ja auch jeder, da darf man nichts anbrennen lassen.

00:34:15: Beim Gewaltschutz ist es dasselbe.

00:34:17: Also... Es geht heutzutage nicht mehr ohne.

00:34:20: Man kann nicht ein Klinikum betreiben, ohne einen Strahlenschutz beauftragten, ohne ein Konzept für Strahlentschutz zu haben, ohne Brandschutzkonzept zu haben – und Gewaltschutz gehört einfach auch dazu!

00:34:30: Seht ihr euch in Leverkusen noch als Vorreiter?

00:34:33: oder ist jetzt inzwischen in anderen Häusern schon ähnliches passiert, dass man sagen kann es geht so langsam in die Breite, in die Fläche.

00:34:39: Das also vielleicht im Nordrhein-Westfalen erst mal oder auch ganz Deutschland gibt es ähnliche Projekte?

00:34:44: Was wisst ihr da?

00:34:45: Es passiert mir aber ich sehe uns trotzdem als Vorpreter weil... Nein!

00:34:49: Also wir waren nicht nur die ersten die im Netzwerk sicher im Dienst beigetreten sind sondern ich glaube das Besondere war auch das von Anfang an eigene Mitarbeiter haben im Klinikum, die das Personal schulen.

00:35:01: Und wo es so etabliert ist dass sich das quasi selbst fortsetzt ja?

00:35:05: Es gibt immer viele Kliniken, die haben mal einen die Eskalationstrainer eingeladen machen dann mal ein Kurs aber da ist verpuffter wieder.

00:35:11: man muss es im klinikum verankern.

00:35:12: man sollte Leute im klingium haben Die als trainer geschult sind damit ihr das weiter fortsetzen können

00:35:18: oder auch wie unsere Gewaltpräventionsbeauftragten, die einfach kontinuierlich Öffentlichkeitsarbeit dazu haben.

00:35:24: Das Thema Gewalt ist ja Gott sei Dank aus der Tabuzone rausgekommen, dass man auch darüber sprechen kann.

00:35:30: und jetzt muss man aber auch das Selbstbewusstsein der Mitarbeiter stärken für ihr eigenes Recht einzutreten.

00:35:35: Niemand muss sich am Arbeitsplatz beschimpfen lassen, treten lassen, bespucken lassen – da ist einfach eine Grenze überschritten.

00:35:42: und diese Grenze darf man auch klar setzen!

00:35:45: Früher war es eher so, dass man sagt das Thema darf gar nicht aufpoppen.

00:35:48: Sonst denken die Leute sind ein schlechtes Krankenhaus.

00:35:50: Heutzutage weiß man jeder hat das Problem und bei uns kann man sagen auch gerade beim Pflegemangel kommt zu uns wir haben einen Konzept Wir versuchen euch zu schützen.

00:35:59: das Problem ist überall das gleiche.

00:36:01: Das Verhalten in der Notaufnahme ist überall ähnlich.

00:36:04: nur Bei uns versuchen wir euch zu Schützen.

00:36:06: das kann man ja eher positiv sehen für jedes Klinikum oder für jede Praxis.

00:36:11: Was habt ihr denn noch vor, um das in Zukunft weiterzuentwickeln?

00:36:14: Ihr habt andere Coaches ausgebildet oder seid dabei.

00:36:18: Und was gibt's noch ... Wenn ihr mal träumen könnt in die Zukunft, was könnte man denn aufsetzen auf das, was ihr macht, um es besser zu machen?

00:36:27: Wichtig wäre, dass ein größerer Anteil des Klinikums geschult ist schon.

00:36:30: Das A und O. Vielleicht auch, dass man tagsüber einen Sicherheitsdienst hat.

00:36:34: Ich gebe mal ein Beispiel aus der letzten Woche vielleicht.

00:36:38: Da ist ein Patient, der war offensichtlich sich psychotisch.

00:36:41: Ein jüngerer Patient.

00:36:42: Der ist von der Polizei in die Notaufnahme gebracht worden und ich habe ihn da abgeliefert und sind gegangen.

00:36:46: Und dafür ist es super, wenn man tagsüber auch ein Sicherheitsdienst hat der gleich dabei bleiben kann.

00:36:51: Weil er ist dann ausgerastet, der ist dann halbnackt in den Garten gesprungen.

00:36:55: Dann kam sein Vater wollte ihn beruhigen und hat seinen Vater umgeschauen, hat ihm niedergeschlagen usw.

00:37:00: Er musste von der Polizei uns zusammen überwältigt werden und ins Bett gebracht werden usw.. Für solche Geschichten wo's schon absehbar ist das Probleme gibt Da ist das super, natürlich ein Sicherheitsdienst dazu haben zum Beispiel.

00:37:13: Das wäre was, was vielleicht doch bei uns gut wär wenn man noch tagsüber auch einen Sicherheits-Dienst hat nicht nur nachts.

00:37:18: Ansonsten sind wir glaube ich ziemlich gut aufgestellt schon!

00:37:21: Wir haben aktives System und wir machen weiterhin diese Umfragen.

00:37:24: werden die Schnellmeldungen aus wie bleiben aktuell?

00:37:27: Wir passen das an die Situation an.

00:37:29: Das ist also nicht so eine Sache, die einmal gemacht wurde.

00:37:31: Es ist lebendig in unserem Unternehmen... Es ist

00:37:33: eigentlich wirklich das A und O, dass jeder davon hört und dass er nicht nur einmal davon hört sondern dass er regelmäßig dabei hat.

00:37:39: Dass es einfach dazugehört!

00:37:42: Und was ist nichts Besonderes?

00:37:43: Sondern dass es eigentlich gehört einfach dazu.

00:37:45: Und das ist so wirklich das Ziel, dass sich ja so festigt und etabliert, dass für jeden ganz klar ist, dass es so etwas gibt.

00:37:54: Vielen lieben Dank Jessica und Marc für diese spannenden Einblicke in eurer Arbeit.

00:37:59: In unseren Social-Media Kanälen gibt es übrigens viele kurze Videos, die die Schutztechniken nochmal ganz genau zeigen!

00:38:06: Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unserer aktuellen Folge von MT im Dialog Stimmen aus der Praxis angekommen.

00:38:12: Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat dann abonnieren Sie uns am besten an einem Podcastportal Ihrer Wahl – dann verpassen sie auch in Zukunft keine weiteren Folgen.

00:38:23: haben, dann schreiben Sie uns am besten.

00:38:25: Die Adresse ist podcastatmt-dialog.de.

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