Folge 17: Social Media im MT-Beruf

Shownotes

Social Media spielt für die Sichtbarkeit und Vernetzung im Beruf eine immer größere Rolle - auch im Gesundheitswesen. Aber mit welchen Themen und Strategien kann man als MT im Netz erfolgreich sein? Was interessiert Kolleginnen und Kollegen und wann wird Social Media zum Kriterium für eine Bewerbung?

Anja Fink hat sich als Social Media-Expertin selbstständig gemacht und unter anderem auf MT-Content spezialisiert. Im Interview gibt sie wertvolle Tipps, wie Social Media zur beruflichen Sichtbarkeit, Weiterbildung und Vernetzung genutzt werden kann. Außerdem spricht sie darüber, wie Kliniken und Praxen Social Media nutzen können, um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen, und welche Rolle Instagram, LinkedIn & Co. bei der Patientenbindung und -loyalität spielen.

Welche Inhalte funktionieren auf welcher Plattform besonders gut? Wie viel Zeit sollte man für einen gelungenen Social Media-Auftritt investieren? Und welche Fehler sollte man dabei vermeiden? Auch darum geht es in dieser Folge.

Mehr Infos und Kontakt:

Transkript anzeigen

00:00:04:

00:00:12: Herzlich willkommen zur nächsten Folge von MT im Dialog Stimmen aus der Praxis.

00:00:17: Ich bin Stefanie Hanke, Online-Redakteurin beim Deutschen Ärzteverlag und heute sprechen wir über Social Media – denn Social Media spielt für die Sichtbarkeit und Vernetzung privat und auch im Beruf eine immer größere Rolle natürlich auch im Gesundheitswesen!

00:00:34: Aber mit was für Themen und Strategien kann man als MT im Netz erfolgreich sein?

00:00:39: Was interessiert Kolleginnen und Kollegen, und wann wird Social Media zum Kriterium z.B auch für einen neuen Job?

00:00:46: Anja Fink hat sich als Social Media Expertin selbstständig gemacht und unter anderem auf MT-Content spezialisiert.

00:00:53: Im Interview gibt sie wertvolle Tipps, wie Social Media zur beruflichen Sichtbarkeit Weiterbildung und Vernetzung genutzt werden kann.

00:01:01: Außerdem spricht sie darüber, wie Kliniken und Praxenssocial Media nutzen können um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen – und welche Rolle Instagram linked in und co bei der Patientenbindung und Loyalität spielen!

00:01:15: Welche Inhalte funktionieren auf welcher Plattform besonders gut?

00:01:18: Wie viel Zeit sollte man für einen gelungenen Social Media Auftritt investieren, welche Fehler sollte man vermeiden und könnte es vielleicht ein Fehler sein, auf Social Media überhaupt nicht aufzutreten.

00:01:31: Über diese und

00:01:32: andere Fragen sprechen wir im

00:01:36: Interview.

00:01:39: Hallo Frau Finch, schön dass Sie heute bei uns in dem Podcast MT im Dialog Stimmen aus der Praxis mit dabei sind.

00:01:46: Wir sprechen heute über das Thema Social Media und sie sind da eine Expertin und die sind gleichzeitig auch MT.

00:01:52: aber sie wissen das selber viel besser als ich und deswegen stellen sie sich doch erstes mal vor und erzählen sie uns warum ist Social Media ihr Thema?

00:02:01: Ja sehr gerne!

00:02:01: Erstmal herzlichen Dank für die Einladung.

00:02:04: Und ja, mein Name ist Anja Fink.

00:02:05: Ich bin wie schon angekündigt auch MT.

00:02:08: also ich habe meinen Examen neunzehntneinundneunzig gemacht und hab dann auch tatsächlich einen klassischen Weg eingeschlagen.

00:02:16: Bin in der Klinik gestartet damals eine Maximalfersorge an Lühenscheid Hab dann aber relativ schnell für mich festgestellt, das ist irgendwie so nicht das was ich mein ganzes Leben lang machen möchte.

00:02:27: Mir fehlt einfach ein bisschen die Weiterentwicklung, die persönliche Aber auch die berufliche und hab dann noch verschiedene andere Stationen in meinem Lebenslauf.

00:02:36: Sei es sich habe dann eine Fortbildung zum Technikerfachrichtung Medizintechnik gemacht bin dann eben in die Industrie gewechselt damals als Applikations-Spezialistin, habe da einige Jahre verbracht und bin dann zwischenzeitlich aufgrund privater Umstände wieder zurück in die Klinik beziehungsweise in die Praxis gegangen.

00:02:57: Zwischenzeitig war ich auch noch mal Projektmanagement in einem Pharmaunternehmen.

00:03:01: das war so um die Corona Zeit herum Im Grunde genommen auch so die Zeit, wo es dann anfing.

00:03:07: So ein bisschen mehr mit Social Media und ja warum das mein Thema ist.

00:03:13: Mir liegt es schon sehr lange am Herzen dass dieser Beruf einfach ein bisschen sichtbarer wird.

00:03:19: Einfach aus dem Grund wir wissen alle Fachkräftemangel sind Thema überall in Deutschland ganz besonders aber auch außerhalb von Deutschland wie ich mittlerweile weiß.

00:03:30: Und das liegt meines Erachtens nach sehr stark daran, dass einfach kaum jemand diesen Beruf kennt.

00:03:37: Also das ist nicht der einzige Grund aber es ist auch mit eintragen nachgrund meines erachtens Nachhund.

00:03:42: ich finde, dass man einfach mithilfe von Social Media da doch einen großen Hebel hat, den man umlegen könnte und viele nutzen es einfach noch nicht.

00:03:51: Das finde ich sehr

00:03:52: schade.".

00:03:53: Sie haben gesagt sie haben sich damit selbstständig gemacht eigentlich relativ blauäugig ohne da jetzt ganz viel Hintergrundwissen schon zu haben.

00:04:01: aber irgendwann muss das Wissen ja kommen.

00:04:03: also dass ist ja auch ein Experten-Wissen.

00:04:05: was jetzt so aus dem bisherigen Beruf sie wahrscheinlich nicht so bekommen habe.

00:04:10: Was haben sie denn gemacht um sich weiterzubilden?

00:04:12: Ja, das ist tatsächlich eine Kombination aus vielen Dingen, die ich gemacht habe.

00:04:16: Zum einen natürlich meinen Werdegang und den nicht so ... während meiner beruflichen Laufbahn gegangen bin.

00:04:22: Also ich bin ja von der reinen MTR dann in die Applikation Zwelt gegangen, hab dann eben viel auch mit Industriepartnern ... eben auch das Thema Marketing natürlich mit betreut.

00:04:33: Marketing Sales!

00:04:35: Ich war da irgendwo auch immer die Schnittstelle und das waren so glaube ich so die ersten Touchpoints, die ich mit dem Thema hatte.

00:04:41: Hab dann auch bei meinem letzten Arbeitgeber im Produktmanagement und im Projektmanagement gearbeitet.

00:04:49: Und da ging es halt auch ganz stark darum, also ich habe tatsächlich da einen eigenen Teilbereich gehabt den ich betreuen durfte für Social Media.

00:04:57: Dann hab' ich immer gedacht so kommst du hier nicht weiter!

00:04:59: Du musst gucken dass du das irgendwie anders auf die Reihe kriegst.

00:05:05: mich sowohl intern in der Firma versucht weiterzubilden, da war aber in dem Sinne nicht so viel Marketing-Wissen zu bekommen.

00:05:13: Dann habe ich mir verschiedene Bücher besorgt und eine Copywriting Ausbildung gemacht.

00:05:19: Ich habe dann auch nochmal das Thema Marketing von Grund auf versucht, mir selbst quasi beizubringen und ganz ganz vieles einfach Trial and Error gewesen.

00:05:27: also gerade Social Media ist tatsächlich viel ausprobieren gewesen.

00:05:32: Gucken, was funktioniert gut?

00:05:34: Was funktioniert nicht so gut und dann einfach immer justieren, anpassen, um besser zu werden.

00:05:41: Und das ist eigentlich der Weg gewesen.

00:05:43: Es war eine ganze Menge ... Einfach mehr das Zusammenspiel aus beruflicher Werdegang, interne Fortbildung, Eigenstudium mit Büchern und halt diese Copywriting-Ausbildungen Und das Twilight Error.

00:05:57: Das hat es am Ende ausgemacht und natürlich ist es immer noch ein dauerhaftes Lernen, die Plattform ändert sich ständig der Algorithmus ändert dich andauernd.

00:06:06: also man muss da wirklich immer dran bleiben und immer wieder neu ausprobieren was vor drei Wochen gut funktioniert hat kann sein dass heute schon nicht mehr funktioniert.

00:06:15: also da ist ein ganz schnelles großes Feld an dem was wir noch dazu lernen.

00:06:19: dann bin ich einfach auch grundsätzlichen sehr Neugieriger Mensch, dass ich mich über verschiedene Sachen einfach immer wieder informiere und so kam das.

00:06:29: Dann erzählen Sie uns doch mal was machen sie auf Social Media?

00:06:33: Also was für Inhalte und auf welchen Plattformen?

00:06:36: Ja, das ist tatsächlich sehr unterschiedlich.

00:06:38: Meine persönlichen Inhalte drehen sich natürlich immer um das Thema Ghostwriting für Social Media und Fotografie.

00:06:44: Das sind so auch die Dinge, die ich offiziell anbiete im Kundenauftrag.

00:06:50: Für meine Kunden, also die Personen oder die Unternehmen, für die ich eben im Auftrag schreibe und fotografiere, Videographie mache bediene ich eben sehr viele Themen.

00:07:01: aber ... aktuell zunehmend die Themen aus der Radiologie auch, weil ich eben auch viel Kunden aus dieser Branche mittlerweile habe.

00:07:09: Das hat sich einfach aufgrund des Netzwerks zu ergeben.

00:07:12: aber das war gar nicht so das Ziel am Anfang und deshalb finde ich dass es ein ganz spannender Austausch heute ist.

00:07:19: Unbedingt!

00:07:20: Das finde ich auch sehr, sehr spannend und ich glaube auch für unser Publikum wird das viel wertvollen Input geben.

00:07:26: also Radiologie sagen Sie was teilt man für Inhalte in Bezug auf Radiologie?

00:07:31: Ja, das ist immer sehr stark davon abhängig was man erreichen möchte.

00:07:34: Also ich habe zum Beispiel Kunden die eben ja im privaten Sektor sage ich mal so klassische radiologische Praxis unterwegs sind die eben das Ziel haben Mitarbeiter zu rekrutieren dass es eben ein großes Ziel was viele verfolgen da kann man eben natürlich Dinge teilen einer MTR eben auch letztlich gut gefallen, also Dinge, die man hören möchte als MTR.

00:08:01: Und wenn man aber hergeht und sagt, man möchte einfach eher einen Vertrauensaufbau oder man möchte näher an den Patienten rankommen, dann kann man eben eher patientenzentrierten Content erstellen.

00:08:12: Das spricht, dass man über die Abläufe in der Praxis erzählt Oder typische Fragen, die sich ein Patient stellt, der zur Untersuchung kommt.

00:08:22: Ängste, die er vielleicht mitbringt.

00:08:24: Was kann man im Vorfeld schon über Reals auf Instagram behandeln?

00:08:30: Dann einfach diese Fragen vorab beantworten, bevor der Patient jemals einen Fuß in die Praxis gesetzt hat.

00:08:37: Das finde ich halt ... Auch ein sehr spannender Aspekt, das ich gerade bei einem Kunden auch sehr stark präferiere.

00:08:43: Da geht es halt wirklich nicht mehr darum, Mitarbeiter zu generieren.

00:08:46: Das ging relativ schnell als wir angefangen haben mit Posten und waren die Stellen wieder besetzt.

00:08:51: aber das Thema Patienten ist jetzt eben dass man da einfach Vertrauen aufbaut näher an den Patienten rankommen viele Dinge auch vorab schon klären kann, die dann während des Untersuchungsablaufes gar nicht mehr so aufkommen.

00:09:05: also Fragen die dann da gestellt werden, die den Ablauf im Grunde genommen auch aufhalten oder umfangreicher machen.

00:09:13: Die kann man schon im Vorfeld reduzieren

00:09:15: dadurch.".

00:09:16: Wie merken Sie das?

00:09:17: Wie kommt das an?

00:09:18: also wenn wir jetzt erst mal bei den Patientinnen und Patienten bleiben ist es was wenn sie sagen ich habe mir Gedanken darüber gemacht was haben die für Fragen was sind die für Ängste?

00:09:26: vielleicht auch was kriegen sie für Feedback?

00:09:29: Wir fragen natürlich nicht die Patienten, wie finden sie unseren Instagram-Kanal?

00:09:34: Das nicht.

00:09:34: Aber man merkt auch, dass die Followerzahl hochgeht und bekommt entsprechende Reaktionen.

00:09:40: Was explizit bei dem Thema Recruiting bei uns aufgefallen ist ... Und da gibt es auch Zahlen dazu, ist das tatsächlich eben die Anzahl der Bewerbung deutlich nach oben gegangen ist seitdem wir auf Instagram unterwegs sind Und B, auch die Qualität der Bewerber deutlich besser geworden ist.

00:10:00: Das kann man schon deutlich feststellen.

00:10:03: und bei den Patienten ... Man merkt es halt durch diese Reaktionen auf Instagram und durch die zusätzlichen Follows, dass einfach mal einen gewissen Fan-Status irgendwann erreicht.

00:10:14: Also letzten Endes nutzt man das ja ganz oft auf Social Media diesen ... Ja, man sagt dazu Halo-Effekt.

00:10:21: Also da wo viele Menschen sind und quasi ein positiver Eindruck entsteht der überstrahlt letztlich alles andere.

00:10:28: also alles was vielleicht nicht so positiv ist wird dadurch wieder gut gemacht.

00:10:32: das heißt ein gutes Branding hochwertige Bilder die man Teil souveränes auftreten also was ist natürlich sehr marketinglastig aber es hilft eben auch beim Vertrauensaufbau.

00:10:43: letztlich

00:10:45: Wie ist das mit dem Rekruting?

00:10:47: Was für Inhalte sind da?

00:10:48: Patienten hatten wir jetzt schon, aber was interessiert die MTS.

00:10:52: Ja also was wir gerade in dem expliziten Fall gemacht haben, haben uns überlegt, was möchte eine MTR gern hören und was interessieren?

00:10:59: Ich muss einer MTR natürlich nicht erzählen wie ein CT funktioniert ich muss ja auch nicht erzähln wie man röncht

00:11:05: usw.,

00:11:06: Aber so die Ängste einer MDR sind solche Sachen.

00:11:10: wie wird KI mich irgendwann ablösen?

00:11:13: oder bei Beispielsweise, ich werde nicht gehört von meinem Radiologen.

00:11:18: Ich wünsche mir einfach mehr, dass ich gesehen werde und auch respektiert werde.

00:11:22: Die Bezahlung ist schlecht, was auch immer.

00:11:25: Bestimmte Dinge, die man berühren oder emotional angreifen ... Das sind so Themen, die wir da besprechen.

00:11:32: Da möchte man natürlich versuchen als Arbeitgeber positiv dazustehen.

00:11:38: Und das kann man, wenn man eben ... über die Mitarbeiter einer Praxis oder einer Klinik positive Dinge verbreitet.

00:11:46: Es muss natürlich auch alles authentisch sein und der Realität entsprechend im besten Falle, aber kann man dann eben schon andere Menschen dazu bringen sich dafür zu interessieren, sich dort zu bewerben?

00:11:58: Also das ist einfach dieser Social-Proof.

00:12:01: da wo viele Leute hingehen, da muss es ja gut sein.

00:12:04: Da wo viele folgen, das kann so schlecht nicht sein Das macht man sich da einfach zu Nutze und das sind eben auch so die typischen Themen, die immer wieder kommen.

00:12:14: MTRs sind überall unterbesetzt.

00:12:17: Die haben einen Stundenzettel, der einfach überquillt.

00:12:20: Das wird nicht respektiert was sie tun.

00:12:23: oder Sie haben Angst dass irgendwann wie gesagt irgendwelche Tools sie ablösen.

00:12:27: und wenn man das eben ins positive umkehrt und ihnen zeigt bei uns ist es nicht so.

00:12:33: Bei uns nehmen wir uns Zeit für euch ihr seid wichtig!

00:12:36: Bei uns kann man auch mal Spaß bei der Arbeit haben.

00:12:39: In den meisten Instituten ist es ja tatsächlich so, aber es redet eben niemand drüber und das ist das Problem.

00:12:45: Und das versuchen wir natürlich durch Social Media zu unterstützen.

00:12:49: Tu Gutes und rede darüber!

00:12:52: und finde auch das, was das Publikum interessiert am Ende.

00:12:55: Also, was ist denn das?

00:12:56: Was interessiert die MT auf Social Media?

00:12:59: Können Sie das sagen?

00:13:00: Die sind ja wahrscheinlich alle sehr unterschiedlich.

00:13:03: Ja, das ist tatsächlich sehr unterschiedlicher nachdem wo man auch arbeitet letztendlich.

00:13:07: Ich hab jetzt zum Beispiel einen Kunden der eben sehr viel über CT publiziert also sehr viele Inhalte übers CT Und da für öffentlich wird tatsächlich sehr viel fachlichen Inhalt typische Fragestellungen, die immer wieder im CT auftauchen.

00:13:23: Wie man das lösen kann?

00:13:24: Probleme, die mal wieder passieren und wir geben im Prinzip direkt Lösungen dazu.

00:13:30: natürlich gibt es auch noch die Möglichkeit dann weitergehend auf eine Online-Plattform zu gehen und sich dort weiter zu informieren.

00:13:36: aber es gibt in jedem dieser Beiträge schon quasi einen Minimärwert den man mitnehmen kann und das führt letztlich auch dazu dass viele Menschen weiter folgen Und das auch in gewisser Weise eine kleine Fortbildungsmaßnahme in Minihäppchen darstellt.

00:13:54: Das ist immer so ein bisschen zwischendurch zwischen Tür und Angel, es ist halt konsumierbar aufbereitet.

00:14:02: Soll es hauptsächlich unterhaltsam sein oder dieses Thema was Sie eben schon angesprochen haben?

00:14:07: Weiterbildung also auch Bildungsinhalten stückweit seriöse Inhalte.

00:14:12: hat das da einen Raum oder geht's hauptächlich um den Spaß?

00:14:15: Nein, tatsächlich ... es muss immer beides.

00:14:17: Es muss eine gute Mischung sein.

00:14:19: Das ist immer abhängig davon, welche Ziele ich verfolge.

00:14:22: aber grundsätzlich bin ich der Meinung, sollte die Fachlichkeit eigentlich im Vordergrund stehen?

00:14:28: Gerade wenn ich eben für MT-Publikum publiziere oder auch für Patienten.

00:14:34: natürlich haben die andere Fragen und andere Fragestellungen Herausforderungen.

00:14:38: Aber trotzdem soll das fachlich sein in dem Vordergrund stehen.

00:14:42: Aber es sollte so aufbereitet sein konsumierweise.

00:14:45: Es darf nicht zu viel Information in einen Beitrag gepackt werden, das ist auch eine ganz wichtige Regel die man beachten sollte dass man wirklich sich überlegt was es jetzt die Botschaft dieses einen Posts oder dieses Realts was ich veröffentliche.

00:15:01: Und dabei bleibt es dann auch.

00:15:02: Wenn es eine weitere Botschaft gibt, gibt's eben einen weiteren Post.

00:15:06: Dass man wirklich das gut erfassen kann und natürlich darf dabei auch mal was Spaßiges passieren.

00:15:12: Unterhaltung, Entertainment liebt ja jeder!

00:15:15: Das ist der Grund, warum viele Leute Social-Media nutzen.

00:15:20: Um zwischendurch mal schnell sich die Zeit zu vertreiben wie auch immer.

00:15:24: Die Kommunikation geht ja immer weiter in Richtung Social Media.

00:15:30: Generation hinweg entwickelt hat.

00:15:32: Früher hat man eben mehr in diesem ein zu eins miteinander kommuniziert und heute geht das eben sehr stark über diese digitale Schiene, und Social Media ist für mich wirklich mittlerweile Kommunikationskanal Nummer Eins.

00:15:46: Über was für Kanäle sprechen wir denn?

00:15:48: Also, wie waren jetzt viel bei Instagram.

00:15:50: Welche Rolle spielen andere Kanälen?

00:15:52: also Facebook gibt's immer noch es gibt TikTok Es gibt LinkedIn vielleicht.

00:15:56: Was sind da für Unterschiede?

00:15:57: ich habe bestimmt auch welche vergessen.

00:15:59: welchen bespielen sie und was für welche zielgruppen?

00:16:02: ja grundsätzlich alle kanäle.

00:16:04: also je nachdem in welcher altersgruppe Ich mich auch befinde muss sich auch rücksicht nehmen darauf welchen kanal ich bespiele.

00:16:12: Sie haben gerade tiktok erwähnt.

00:16:13: tik tok würde ich eher so für die jüngeren Generationen verwenden, um die zu erreichen.

00:16:18: Und alles was so im mittleren Alterssegment liegt würde ich... Instagram und Facebook nutzen.

00:16:24: Und wenn es um sehr fachliche Themen geht, Recruiting

00:16:28: usw.,

00:16:28: da ist dann zum Beispiel LinkedIn.

00:16:30: Das sitzt ja auch mit meinem Hauptkanal aber eher so im Thema B to B. oder wenn ich Entscheider wirklich erreichen möchte, dann ist eben LinkedIn die Plattform der Wahl.

00:16:41: Möchte ich eben wirklich MTR- oder Patienten?

00:16:43: entsprechend gehe ich eher auf Instagram?

00:16:46: Das sind so erstmal grundsätzlich die Voraussetzungen.

00:16:49: Dann Plattformen inhaltlich oder auch von den Tools ja noch mal ein bisschen unterscheiden, die sich also die meisten neueren Plattform wie TikTok oder beispielsweise auch Instagram sind ja sehr videoaffin.

00:17:03: Oder auch YouTube beispielsweise und LinkedIn liebt halt mehr dieses Textbild-Medium und lebt auch davon.

00:17:11: Facebook auch noch so ein bisschen.

00:17:13: da sind auch so ein bissel noch die ältere Generation unterwegs Genau, also das muss man sich alles im Vorfeld überlegen.

00:17:19: Also wen möchte ich erreichen?

00:17:21: Mit welchen Themen?

00:17:22: und ja wo befindet sich eigentlich meine Zielgruppe?

00:17:25: ansonsten kann ich noch so gute Beiträge posten Ich erreiche meine Zielgrufe dann eben nicht.

00:17:31: Das klingt sehr aufwendig im Moment.

00:17:33: Also Sie haben verschiedene Zielgruppen, sie haben verschiedene Kanäle.

00:17:36: das muss alles entsprechend angepasst sein dass auf dem richtigen Kanal mit den richtigen Inhalten die richtige Zielgruppe erreicht wird.

00:17:43: wie viel Arbeit muss man da reinschieben?

00:17:45: also auch wie viele Posts sind nötig in der Woche um da tatsächlich was aufzubauen?

00:17:50: und wieviel Arbeit schätzen sie in Zeit stecken sie da rein?

00:17:55: Das ist auch sehr unterschiedlich, ob ich jetzt Videos drehe oder habe ich nur Text-Bild-Posts veröffentlicht.

00:18:01: Aber man sollte schon wenn sie von der Frequenz sprechen mindestens zwei Beiträge pro Woche einplanen.

00:18:09: das ist auch das absolute Minimum.

00:18:11: alles darunter als so niedriges Grundrauschen was eben kaum noch wahrgenommen wird.

00:18:18: Man weiß ja nie wann man seine Zielgruppe erreicht.

00:18:21: Ich muss gucken dass sich irgendwo eine Kontinuität da rein bekomme.

00:18:26: Genau und vom zeitlichen Aufwand her kann einfache Posts erstellen die vielleicht so ein bisschen für Entertainment sorgen, aber inhaltlich nicht so viel Substanz enthalten.

00:18:36: Das geht relativ schnell.

00:18:38: Wenn ich wirklich hergehe und eine Zielgruppenrecherche umsetze ... In meinem Fall ist es jetzt so, ich kenne meine Zielgruppe sehr gut.

00:18:45: Deshalb muss ich da nicht so viele recherchieren.

00:18:47: Aber wenn man andere Themen erarbeiten möchte, dann muss man auch die Recherche mit einplanen.

00:18:52: Dann kann das schon mal einen ganzen Tag für so einen Wochen Content draufgehen.

00:18:57: Das ist nichts, was man nebenbei machen sollte!

00:19:00: würde ich jedenfalls nicht empfehlen.

00:19:02: Also gerade wenn Institute auch starten wollen, bin ich der Meinung, müssen sie sich dafür professionelle Unterstützung mit ins Boot holen.

00:19:12: Das kann keine MTR nebenbei leisten!

00:19:14: Das ist ja schon mal ein ganz guter Hinweis, wenn jetzt Menschen das hören und sagen wir würden das gerne bei uns auch etablieren.

00:19:22: Das ist nichts was man nebenbei macht und man muss es ernst nehmen damit.

00:19:25: wirklich etwas wird also nicht einfach nur so von wegen achja du kannst da ja mal auf die Schnelle so ein paar Posts machen dann wird's nix oder?

00:19:32: Ja das ist tatsächlich auch der Anspruch den viele manchmal haben am Anfang weil Man geht da ja auch völlig, ich will jetzt nicht sagen naiv ran und voreingenommen schon.

00:19:42: Aber man kennt Social Media eben häufig aus dem privaten Bereich Und ich kann es nicht so genau fassen aber ich glaube Es wird sehr stark unterschätzt wie viel Arbeit dahinter steckt wenn man das richtig macht.

00:19:54: natürlich Kann man immer irgendwo irgendwas posten.

00:19:58: die frage ist welchen Impact hat das am Ende für das Unternehmen oder für das Institut, dass wenn man ein Einfluss oder einen Impact schaffen möchte.

00:20:07: Für sein Unternehmen der auch das Ziel erreicht was ich mir gesetzt habe dann ist es halt schon zeitaufwendig aus den eben genannten Gründen.

00:20:16: die Recherche muss umgesetzt werden.

00:20:17: Ich muss immer gucken wo geht gerade der Trend vielleicht so ein bisschen hin?

00:20:22: Wo befindet sich meine Zielgruppe?

00:20:24: Dann gibt's wieder neue Kanäle die aufgemacht werden.

00:20:28: ja Ist der Content, den ich gerade veröffentlicht überhaupt noch spannend oder sind gerade andere Themen aktuell?

00:20:34: Man muss sich ständig update.

00:20:35: Man muss ständig recherchieren und man muss stendig im Kontakt auch irgendwo mit der Zielgruppe bleiben um auch Themen zu adressieren die auch irgendwen da draußen interessieren.

00:20:45: das ist ganz schwierig wenn man das wirklich nebenbei machen möchte eigentlich fast nicht möglich.

00:20:51: Wie funktioniert der Kontakt mit der Zielgruppe?

00:20:54: Sie haben es eben schon gesagt, das geht nicht nur darum, Content zu erstellen und etwas rauszusenden im Gegensatz zu den konventionellen Medien, Fernsehen, Radio.

00:21:03: Die senden erstmal nur!

00:21:05: Sondern es kommt ja auch was zurück... wie viel Aufwand ist das auch dieses Community-Management in dem

00:21:10: Moment?!

00:21:13: Je höher die Reichweite, desto höher auf der Aufwand das Communitymanagement angeht.

00:21:18: Und das unterscheidet sich tatsächlich auch wieder ein bisschen auf den Plattformen und ich weiß dass auf Instagram TikTok da wenig inhaltlich kommuniziert wird.

00:21:28: In den Kommentaren es gibt schon auch Kommentare aber die sind halt meistens nicht so umfangreich erwartet dort auch meistens niemand.

00:21:35: auf LinkedIn ist es schon eher so dass es schon vorausgesetzt wird wenn man einen Beitrag kommentiert, dass dann auch eine Antwort kommt und nicht nur schön Danke sondern schon ein bisschen mit Substanz das Ganze.

00:21:50: Das kann schon sehr aufwendig werden je nachdem wie viele Kommentare man so zu einem Beitrag erhält wie viel Reaktionen da so kommen.

00:21:58: definitiv also da kann man auch noch mal einige Stunden für einen Plan.

00:22:02: Ist das so eine Art der Vernetzung, wo man sagt, wenn wir über den Job reden ist es ja vielleicht auch wichtiges aus der digitalen Welt in die Realität zu überführen?

00:22:11: Sag ich mal.

00:22:12: Hat das Substanz also gerade auf LinkedIn?

00:22:14: oder ist das so ne eigene kleine Welt wo man im digitalen Raum bleibt und sich da auch auffällt und da bleibt es dann dabei

00:22:21: Ja auch sehr tatsächlich noch nicht empfehlt hat sich auch immer dass Social Media für sich allein nicht stehen kann.

00:22:28: Also das ist ein Standbein von vielen jetzt über das Thema Sichtbarkeit spricht.

00:22:34: Also jemand, der wirklich nur digital unterwegs ist wird nicht viel Erfolg haben auch mit dem digitalen Business auf Social Media sondern man braucht auch diese Nahrwahlkeit und die erzählt man letztlich nur wirklich im persönlichen ein zu eins oder auch wenn man sich auf Kongressen bewegt oder zu den Menschen geht.

00:22:53: und letzten Endes es ist ja so dass viele Menschen konsumieren Social Media nur sehr wenige sind aktiv und posten etwas.

00:23:02: Aber es wird halt von denjenigen, die konsumieren wahrgenommen bewusst und teilweise auch unterbewusst.

00:23:09: Daraus entstehen tatsächlich im echten Leben auch oft Gespräche.

00:23:13: Oder wenn man auf dem Kongress an jemanden vorbeiläuft, wird man irgendwann auch angesprochen und wiedererkannt.

00:23:20: Das hat schon positive Auswirkungen auf alles eigentlich.

00:23:23: Auf die berufliche Weiterentwicklung als auch auf die Persönlichkeit.

00:23:27: Ich sehe Social Media immer so ein bisschen als Sprungbrett für Menschen die vielleicht nicht so extrovertiert sind.

00:23:34: Also ich zum Beispiel bin total introvertiert eigentlich in diese Welt geschubst worden und also, ich hab das tatsächlich als Chance gesehen damals zu Corona-Zeiten habe ich ja gestartet damit einfach aus einer Laune heraus und hab gesehen dass es ganz gut ankommt und dadurch einfach bin ich motiviert geworden weiterzumachen und hab festgestellt, das tut mir auch gut dieser Zuspruch ein gewisserweise Und das hat natürlich auch dann auch abgefärbt auf persönliche Kontakte, die man danach gepflegt hat.

00:24:06: Also es wurde wahrgenommen, man wurde darauf angesprochen und das finde ich halt auch super spannend, ne?

00:24:12: Man kann das auch verbinden!

00:24:14: Und je enger dieser Austausch dann auch im eins zu eins stattfindet, desto besser wird auch die Anhängerschaft digital dann wieder.

00:24:21: also man schafft sich quasi so in der eigene kleine Fanwelt, die einem wirklich folgt nicht nur digital sondern überall wo man auftaucht.

00:24:30: Sehr, sehr spannend.

00:24:32: Was gibt es für Fehler die man machen kann und die man unbedingt vermeiden sollte?

00:24:38: Spannende Frage!

00:24:39: Es gibt eigentlich keine Fehler finde ich.

00:24:41: Also alles was man tut, tut man ja aus der eigenen Überzeugung heraus und weil man glaubt damit etwas Positives zu bewirken.

00:24:49: also wenn man jetzt wirklich von Fehlern spricht auf Social Media testen, schauen was kommt gut an.

00:24:56: Was funktioniert gut und mit Sicherheit tut man da auch mal in ein Fettnäpfchen treten ist mir auch schon passiert ja dann ist es halt so.

00:25:03: das passiert aber auch im echten Leben.

00:25:05: Das Problem auf Social Media ist natürlich dass sich das entsprechend potenziert.

00:25:10: damit muss man natürlich umgehen kann.

00:25:12: Aber das ist auch etwas das kann man lernen.

00:25:15: wenn man das nicht kann Dann ist Social Media definitiv nicht das richtige Medium.

00:25:20: Ja, aber es ist tatsächlich immer so, dass wenn ich mit Menschen in Kontakt trete – das ist ja auch ganz unabhängig davon, ob ich jetzt das in der digitalen Welt mache oder im persönlichen Kontakt.

00:25:31: Es kann mir immer passieren, dass ich irgendwo was Falsches sage oder irgendwen damit auf die Füße trete und dass sich irgendwo anecke.

00:25:39: Aber wenn ich dieses Risiko nicht eingehen möchte, dann finde ich persönlich, ist es die Kommunikation gar nicht wirklich wert!

00:25:46: Wenn ich immer nur people-pleasing betreibe, immer nur das sage was andere sich wünschen, dass ich das sage.

00:25:53: Dann gibt es ja auch keinerlei Reibung mehr, keinerlei andere Perspektiven, sondern alle glauben nur noch dasselbe und alle sind oder tun so als würden sie dasselben glauben.

00:26:03: Und dann gibt's auch keine Weiterentwicklung mehr.

00:26:07: Da muss man irgendwo für sich natürlich den Mittelweg finden.

00:26:10: Man muss nicht immer ... mit polarisierenden Themen um die Ecke kommen und irgendwo anecken.

00:26:16: Aber man darf das auch mal, man darf auch sagen was man denkt.

00:26:20: Man darf auch mal sagen wenn man enttäuscht ist über eine bestimmte Sache Und das führt ja letztlich auch dazu dass es irgendwo einen Impact hat.

00:26:30: also oft kommen dann Reaktionen Es entstehen Gespräche daraus, manchmal ändert es das gar was an der Denkweise meiner Leser.

00:26:39: Also wenn ich irgendwas auslöse damit dann ist genau das, was ich erreichen möchte tatsächlich auch erreicht.

00:26:46: Das ist ja mein Ziel.

00:26:48: Ich poste nicht um zu posten und mich darzustellen sondern ich möchte in der Regel damit irgendetwas bewirken bei meinen Lesern.

00:26:56: Ja!

00:26:57: Das kann ich eben nicht, wenn ich irgendwie immer nur alles in der Träde.

00:27:02: Jetzt ist es ja oft so.

00:27:04: Also ich sehe das bei Facebook manchmal, wenn man da in die Kommentare von irgendeinem beliebigen Thema reinguckt.

00:27:10: der Umgangston ist naja Gelinde gesagt ruppig.

00:27:13: also Es ist der Unterschied zwischen Ich sage etwas kontroverses In der Öffentlichkeit und jemand widerspricht mir is ja einmal Man sieht sich gegenseitig.

00:27:22: Die Leute trauen sich in der Anonymität des Internets Ja auch wirklich Fiese Sachen zu sagen.

00:27:28: Also wirklich auch Menschen anzugreifen, Menschen zu beleidigen für ihre Meinung und dann unter der Anonymität.

00:27:35: Man weiß manchmal gar nicht mehr ob da echte Menschen dahinter stecken oder ob das jetzt KI-Bots sind usw.

00:27:40: Wie geht man denn damit um?

00:27:42: Das ist ja People Pleasing die eine Seite des Spektrums aber ein hässlicher fieser Umgangston den wir im echtem Leben vielleicht so gar nicht verwenden würden.

00:27:52: Ist die andere Seite wie geht man damit um?

00:27:55: Ja, tatsächlich was ich persönlich mache, da bin ich auch sehr rigoros.

00:27:59: Also wenn es wirklich unter die Gürtellinie geht... Zum Glück habe ich so etwas noch nicht erlebt.

00:28:04: auf LinkedIn zumindest nicht, auf Instagram auch und Facebook weiß ich dass da manchmal das in die Richtung geht.

00:28:10: aber ich bin da rigoros und würde dann solchen Menschen auch entfolgen sie gegebenenfalls blockieren sodass man sich halt seine eigene kleine Community ein bisschen aufbaut, dass man einen gewissen geschützten Rahmen hat.

00:28:22: natürlich verteilte Algorithmus ein Postgut funktioniert auch darüber hinaus.

00:28:27: Die Beiträge, das ist ja auch das Ziel letztlich.

00:28:31: aber ich kann das schon so bisschen steuern und Einfluss nehmen und das würde ich dann auch ganz rigoros machen.

00:28:36: also wenn da wirklich negative Dinge kommen das kann immer passieren dann kann man solchen Personen noch einfach blockieren entfolgen Und fertig.

00:28:46: Wann ist es ein Fall für die Staatsanwaltschaft?

00:28:49: Also auch das kommt ja vor, dass da tatsächlich gerade wenn's um Bedrohungen zum Beispiel geht Straftatsbestände sind.

00:28:55: kann man das im digitalen Raum klären so wie sie sich jetzt gesagt haben entfolgen und dann sind die weg.

00:29:00: oder ist es dann auch manchmal so dass man das anzeigen muss?

00:29:04: also ich habe diese Erfahrung zum glück noch nicht machen müssen aber Ich denke, das würde ich schon zur Anzeige bringen.

00:29:11: Klar auf jeden Fall und das kann ja auch verfolgt werden.

00:29:15: natürlich gibt es da auch gewisse Grenzen aber ich glaube dass die Polizei da schon ihre Möglichkeiten hat das nachzuverfolgen.

00:29:22: wo wir bei Fehlern waren gerade glauben sie ist ein Fehler in Social Media nicht stattzufinden.

00:29:28: also kickt man sich da irgendwie beruflich ins aus.

00:29:30: muss man das inzwischen oder ist es auch in Ordnung wenn man sagt Es ist nicht so?

00:29:33: meins Auch das hängt wieder stark von dem persönlichen Zielen ab.

00:29:38: Wenn ich mich in irgendeiner Art und Weise weiterentwickeln möchte, einen neuen Job suche oder was auch immer dann finde ich es schon ein Fehler nicht auf Social Media unterwegs zu sein.

00:29:51: wenn ich aber sage nein ist alles super so wie's isst Ich bin glücklich mit dem was ich tue Aber die meisten Menschen sind da tatsächlich nicht.

00:29:58: Die wollen immer irgendwas ändern Und wenn es nur Kleinigkeiten sind.

00:30:02: Ich finde einfach dieser Austausch hilft auch sehr im Alltag, also im Alltag einer Radiologie beispielsweise.

00:30:09: Dass man einfach mal über den eigenen Tellerrand hinaus schaut und guckt wie machen das denn die anderen?

00:30:13: Wir haben jetzt folgendes Problem immer und immer wieder, wir machen das die anderen!

00:30:18: Und wenn man über Social Media in diesen Austausch kommt indem man normalerweise nicht kommen würde, weil man ist ja immer in seinen eigenen Universum unterwegs, wenn man eben nicht digital unterwegs Dann würde ich sagen, es ist auch angebracht, Social Media unbedingt zu nutzen.

00:30:36: Es hilft einem einfach in vielen Alltagsfragen, Learnings, Fehler die andere schon begangen haben, die man ja nicht nochmal machen muss.

00:30:45: wenn man eben wirklich nur eine kleine Abteilung irgendwo sitzt wo wenig Weiterentwicklung möglich ist warum auch immer?

00:30:52: Die Gründe sind da ja auch vielfältig dann hat man zumindest über Social Media die Möglichkeit sich da zu informieren.

00:31:00: Jetzt ist unser Podcast ja auch einer, der sich konkret an jüngere MTs richtet.

00:31:05: Also die, die jetzt so am Anfang ihres Berufslebens stehen.

00:31:09: Die natürlich in so ner Social Media-Welt auch schon leben und zwar... im Grunde ihr ganzes Leben lang leben.

00:31:17: Was würden Sie denen gerne mit auf den Weg geben, wenn es jetzt wirklich darum geht, Social Media auch in einem beruflichen Kontext zu nutzen und eben nicht nur für die Freunde, für den Spaß und für das was man privat damit so tut?

00:31:30: Ja ich würde Ihnen auf jeden Fall empfehlen dass sie sich also wenn's jetzt darum geht die Berufswahl zu treffen, dass sie sich im Vorfeld natürlich über den Beruf informieren und viele Praxen machen das ja mittlerweile auch.

00:31:42: Dass sie viel Input aus der Praxis zeigen, aus dem Alltag.

00:31:46: Da kann man sich auch schon ein ganz gutes Bild darüber machen.

00:31:49: wie ist das Team so?

00:31:50: möchte ich da arbeiten oder ist es eher nicht so mein Fall?

00:31:54: Natürlich darüber auch Kontakte knüpfen Das ist auch ganz wichtig.

00:32:00: Ja, also ich würde auf jeden Fall empfehlen wenn es darum geht sich zu bewerben oder ne?

00:32:04: Wenn man jetzt eine Ausbildungsstelle sucht oder ähnliches.

00:32:07: Ich hab das zum Beispiel auch meinem Sohn schon empfohlen der ist jetzt neunzehnt er steht jetzt kurz vor dem Abitur habe ich gesagt leg den Profil an bei LinkedIn pflegt das vernünftig, nutzt ein vernünftiges Foto, erzähle auch etwas über dich.

00:32:20: Um später es einfacher zu haben, potenzielle Arbeitgeber anzusprechen und Ausbildungsstellen

00:32:26: usw.,

00:32:27: dass sie sich schon mal einen Bild machen können.

00:32:29: Man kann sich auch digital einen sehr guten Lebenslauf erarbeiten, wenn man's geschafft hat während der Schulzeit, das eine oder andere Praktikum zu absolvieren.

00:32:38: Kann man das dort auch sehr schön publizieren?

00:32:41: Oder was auch immer man verwenden kann später für die Bewerbung.

00:32:45: Das unterstützt auf jeden Fall den Frottgang später bei der Bewerbung.

00:32:51: Ja vielen lieben Dank Frau Fink für all diese Tipps und Informationen rund um das Thema Social Media.

00:32:57: Und damit sind wir auch schon wieder am Ende der aktuellen Folge von MT im Dialog Stimmen aus der Praxis angekommen!

00:33:04: Wenn Ihnen unsere Folge gefallen hat, dann abonnieren Sie uns am besten in einem Podcast-Portal Ihrer Wahl – damit sie in Zukunft keine weitere Folge mehr verpassen.

00:33:13: Und wenn Sie Fragen haben oder Anregungen, dann schreiben Sie uns anbesten.

00:33:17: die Adresse ist

00:33:18: podcastatmtdialog.

00:33:20: Dei!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.